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ÖFFENTLICH GEFÖRDERTES MEHRFAMILIENHAUS | DORTMUND

Für ein Grundstück in Dortmund wird ein Mehrfamilienhaus mit fünf Wohneinheiten entwickelt. Vier Wohnungen sind für den öffentlich geförderten Wohnungsbau vorgesehen, eine weitere Wohnung wird frei finanziert.
 

Eine wesentliche Besonderheit des Projekts ist die geplante Bebauung in zweiter Reihe. Die Genehmigungsfähigkeit musste daher insbesondere hinsichtlich der städtebaulichen Einfügung in die vorhandene Umgebung nachvollziehbar hergeleitet werden. Gleichzeitig ist für die Neubebauung der Abbruch von 13 bestehenden Garagen erforderlich.

AUSGANGSLAGE

Standort: Dortmund
Projektart: Neubau Mehrfamilienhaus
Nutzung: Wohnungsbau
Wohneinheiten: 5
Förderung: 4 öffentlich gefördert, 1 frei finanziert
Wohnfläche: ca. 376 m²
Besonderheit: Bebauung in zweiter Reihe

Auf dem Grundstück befinden sich im Bestand 13 Garagen, die im Zuge der geplanten Neubebauung zurückgebaut werden sollen.
 

AUFGABE

Entwicklung eines wirtschaftlich tragfähigen Mehrfamilienhauses mit fünf Wohneinheiten unter Berücksichtigung der Anforderungen des öffentlich geförderten Wohnungsbaus.
 

Neben der Grundriss- und Gebäudeplanung waren insbesondere zwei genehmigungsrelevante Fragestellungen frühzeitig zu klären:
 

  • Zulässigkeit der Bebauung in zweiter Reihe

  • Abbruch von 13 bestehenden Garagen und Bewertung ihrer stellplatzrechtlichen Bedeutung
     

HERAUSFORDERUNG

Die wesentliche planungsrechtliche Herausforderung bestand darin, die zusätzliche Bebauung im rückwärtigen Grundstücksbereich städtebaulich überzeugend zu begründen.
 

Hierzu wurde das Vorhaben nicht isoliert betrachtet, sondern aus der vorhandenen Bebauungsstruktur und dem städtebaulichen Umfeld heraus entwickelt und argumentiert. Entscheidend war der Nachweis, dass sich die geplante zweite Reihenbebauung hinsichtlich Lage, Kubatur und Nutzung in die vorhandene Umgebung einfügt.
 

Parallel musste der geplante Abbruch von 13 Bestandsgaragen bewertet werden. Hier war nachvollziehbar darzulegen, dass diese Garagen nicht als notwendige Stellplätze für bestehende Nutzungen erhalten werden mussten und ihr Rückbau der geplanten Entwicklung daher nicht entgegensteht.
 

PLANERISCHE LÖSUNG

Das Mehrfamilienhaus wurde als kompakter Baukörper mit wirtschaftlich organisierten Wohnungsgrundrissen entwickelt und gezielt in die rückwärtige Grundstückssituation eingeordnet.
 

Die städtebauliche Argumentation orientierte sich an der vorhandenen Umgebungsbebauung und den dort bereits vorhandenen Gebäudestrukturen. Dadurch konnte die zweite Reihenbebauung planerisch nachvollziehbar begründet werden.
 

Für die vorhandenen 13 Garagen wurde der Bestand untersucht und ihre stellplatzrechtliche Funktion geprüft. Auf dieser Grundlage konnte dargelegt werden, dass der Rückbau der Garagen der geplanten Neubebauung nicht entgegensteht.

Die wesentlichen Fragestellungen wurden anschließend im Rahmen einer Bauvoranfrage geklärt.
 

ERGEBNIS & PROJEKTSTATUS

Ergebnis Bauvoranfrage: positiv
Projektstatus: Bauantrag in Vorbereitung
Wohneinheiten: 5
Förderung: 4 öffentlich geförderte Wohnungen, 1 frei finanzierte Wohnung

Mit dem positiven Bauvorbescheid konnte die grundsätzliche Genehmigungsfähigkeit des Vorhabens einschließlich der geplanten Grundstücksentwicklung bestätigt und eine belastbare Grundlage für die weitere Genehmigungsplanung geschaffen werden.
 

LEISTUNGSUMFANG BASKURT – ATELIER FÜR ARCHITEKTUR

  • Projektentwicklung und Entwurf

  • Grundriss- und Flächenoptimierung

  • städtebauliche Einordnung der zweiten Reihenbebauung

  • Prüfung und Argumentation zum Abbruch der 13 Bestandsgaragen

  • Bauvoranfrage

  • Abstimmung genehmigungsrelevanter Fragestellungen

  • Genehmigungsplanung

  • Planung im öffentlich geförderten Wohnungsbau

Leistungsphasen: 1–4

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